Denn Lolas Ehemann Alfio hält am sizilianischen Ehrenkodex fest – und der kennt für den Ehebruch nur eine Konsequenz: das Duell bis zum Tod.
Eifersucht treibt auch Canio, den Direktor einer Schauspieltruppe in I Pagliacci, an. Durch seine cholerischen Ausfälle hat er seine Frau Nedda in die Arme des Bauern Silvio getrieben. Als Canio kurz vor dem nächsten Auftritt der Truppe von der Affäre erfährt, verschwimmen für ihn auf der Bühne Realität und Fiktion – die Stegreif-Komödie wird zur Tragödie.
Mascagnis und Leoncavallos Meisterwerke begründeten im Italien des späten 19. Jahrhunderts den Stil des Verismo, in dessen Zentrum die Alltagskonflikte der ‚einfachen‘ Menschen stehen. In der Lesart der italienischen Regisseurin Pamela Recinella wird das Opern-Doppel zu einer Geschichte über gesellschaftlichen Stillstand und den menschlichen Willen nach persönlicher Entfaltung. Julia Katharina Berndt, die am Theater Hagen zuletzt Platée ausgestattet hat, entwirft Bühne und Kostüme.
Libretti von Giovanni Targioni-Tozzetti und
Guido Menasci / Ruggero Leoncavallo
In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten
- Musikalische LeitungSebastian Lang-Lessing
- InszenierungPamela Recinella
- Bühne und KostümeJulia Katharina Berndt
- LichtdesignMartin Gehrke
- ChorJulian Wolf
- KinderchorCaroline Piffka
- DramaturgieThomas Rufin
- Mit (Cavalleria Rusticana)
- SantuzzaSerenad Uyar
- TuridduDaniel Schliewa
- AlfioInsu Hwang
- LolaHyejun Melania Kwon
- LuciaGundula Hintz
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- Mit (I Pagliacci)
- NeddaSerenad Uyar
- CanioAldo di Toro
- TonioInsu Hwang
- SilvioManos Kia
- PeppeAnton Kuzenok
- Artist*innenJohanna von Dobbeler
- Jonas Roth
- Mikkel Stamp
- Sven Stutzenberger
- __________Chor des Theaters Hagen
- Extrachor des Theaters Hagen
- Kinderchor des Theaters Hagen
- Statisterie Theater Hagen
- Philharmonisches Orchester Hagen
Weitere Vorstellungen:18.10. (15:00 Uhr), 13.11. (19:30 Uhr), 18.12. (19:30 Uhr), 27.12.2026 (18:00), 16.01. (19:30 Uhr), 30.01.2027 (19:30 Uhr)


