Ein Glück, das jäh endet, als Jan durch einen Arbeitsunfall irreversibel querschnittsgelähmt wird. Um ihr weiterhin nah sein, ja um weiterleben zu können, soll Bess mit anderen Männern schlafen und ihm anschließend davon erzählen. Bess, die kurz vor Jans Unfall Gott angefleht hat, er möge ihren Mann früher als geplant nach Hause bringen, fühlt sich dadurch schuldig und entscheidet sich dazu, Jan seinen Wunsch zu erfüllen – mit schrecklichen Folgen.
Der gleichnamige, mehrfach preisgekrönte Film von Lars von Trier kam 1996 in die Kinos. Genau zwanzig Jahre später wurde er für die Opernbühne entdeckt und in Philadelphia uraufgeführt. Die hoch renommierte amerikanische Komponistin Missy Mazzoli hat die eindrückliche Musik dafür geschrieben, die den starken Figuren ebenso Raum gibt wie dem kritischen Blick auf eine bigotte Gesellschaft.
Libretto von Royce Vavrek nach dem gleichnamigen Film von Lars von Trier
„Zukunft Oper“
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Karlsruher Erstaufführung
Besetzung
| Bess | Martha Eason | ||
| Jan Nyman | Kammersänger Tomohiro Takada | ||
| Dodo | Marie-Sophie Janke | ||
| Mother | Kammersängerin Barbara Dobrzanska | ||
| Dr. Richardson | Kammersänger Matthias Wohlbrecht | ||
| Terry | Oğulcan Yılmaz | ||
| Councilman | Liangliang Zhao | ||
| Young Sailor | Wei Liu | ||
| Harrie van der Plas | |||
| Sadistic Sailor | Dylan Glenn | ||
| Luiz Molz | |||
| Badische Staatskapelle | |||
| Badischer Staatsopernchor | |||
| Musikalische Leitung | Giuseppe Barile | ||
| Nachdirigat | Ulrich Wagner | ||
| Regie | Christoph von Bernuth | ||
| Bühne | Oliver Helf | ||
| Kostüme | Tatjana Ivschina | ||
| Licht | Maximilian Decker | ||
| Chorleitung | Ulrich Wagner | ||
| Dramaturgie | Anna-Teresa Schmidt | ||
Diese Produktion wird am 6.3.2026 zum letzten Mal in dieser Spielzeit aufgeführt.

