Während seiner ersten Inhaftierung, zu der er wegen Mordes an einem 18-jährigen Mädchen verurteilt war, veröffentlichte er seinen ersten Roman, der ihm sofort Ruhm verschaffte. Eine Petition für seine Freilassung unterzeichneten u. a. Elfriede Jelinek, Ernst Jandl und Günter Grass. Nach 15 Jahren Haft dann die Freilassung: Unterweger wird zum Paradebeispiel „geglückter Resozialisierung“. Doch 1994 folgt die zweite Verurteilung — wegen Mordes an neun Frauen. UNTERWEGER spürt der irrationalen Faszination nach — ein Abend über Lust und Mitleid, Anziehung und Ekel, Urteil und Gnade.
mit Texten von Marcus Peter Tesch
Produktion: Volkstheater Wien in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT Graz, 2024
- Regie Branko Janack
- Bühne Michael Sieberock-Serafimowitsch
- Kostüm Mona Ulrich
- Dramaturgie Lidia Polito und Shalyn Hempowicz
- Mit Birgit Unterweger
Dienstag, 10.3.26
20.00 Uhr
Mittwoch, 18.3.26
20.00 Uhr
Mittwoch, 1.4.26
20.00 Uhr
2 für 1
Donnerstag, 23.4.26
19.00 Uhr
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