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WELT/BÜHNE - Das Festival 2026 - Residenztheater München

Vom 19. bis 25. Juni

Mit der Plattform für internationale Dramatik WELT/BÜHNE fördert das Residenztheater und seine Partner*innen das Entstehen neuer Texte für die Bühne und das Bekanntwerden internationaler Autor*innen von allen Kontinenten über die Landes- und Sprachgrenzen hinweg.

© Residenztheater München

Seit 2015 ist die WELT/BÜHNE als dynamische Plattform für internationale Gegenwartsdramatik fester Bestandteil des Residenztheaters. In mehrmonatigen Residenzen entwickeln internationale Autor*innen neue Texte, die als unverzichtbarer Motor für ein politisch waches, lebendiges und für alle Generationen offenes Theater einstehen. Die Autor*innen entführen uns mit ihren Erzählungen in neue Welten, sie skizzieren die Weltlage poetisch. Oftmals sind es die Autor*innen selbst, die ein sensibles Gespür für tektonische Verschiebungen in der Gesellschaft haben, gesellschaftspolitische Entwicklungen sehr früh wahrnehmen und diese auch in ihren literarischen Werken verarbeiten. In den WELT/BÜHNE-Salons präsentieren die Autor*innen gemeinsam mit dem Residenztheater-Ensemble in Lesungen und Diskussionen die Ergebnisse der intensiven Arbeitsphase in München.
 
Es ist der Theatertext, der in vielen Kulturen den Startpunkt für einen Theaterabend darstellt. Er gibt die inhaltliche Ausrichtung vor, eröffnet neue Perspektiven und erfindet die Sprache, in der die Figuren auf der Bühne und mit den Zuschauer*innen kommunizieren. Das Stück macht die Originalität von Theaterabenden aus – gerade in Zeiten, in denen sich Texte durch automatisierte Künstliche Intelligenz-Algorithmen vermeintlich herstellen lassen. Theaterstücke in eine andere Theaterlandschaft zu vermitteln ist aufgrund der Sprache ein komplexer Vorgang und benötigt viel Sorgfalt und Unterstützung. Das jährlich stattfindende WELT/BÜHNE-Festival eröffnet hierfür in Inszenierungen die künstlerische Übertragung der Texte auf die Bühne und ermöglicht im Festivalkontext einen persönlichen Austausch zwischen den internationalen Künstler*innen, dem Publikum und den Menschen am Residenztheater.

Die Plattform WELT/BÜHNE wurde konzipiert, um zu fördern, dass neue Texte für die Bühne entstehen, und die Autor*innen über die Landes- und Sprachgrenzen hinweg bekannt werden.

WELT/BÜHNE - Die Autor*innen

Seit 2019 hat die WELT/BÜHNE Beniamin M. Bukowski aus Polen, Alfredo Staffolani aus Argentinien, Satoko Ichihara aus Japan, Birutė Kapustinskaitė aus Litauen, Asiimwe Deborah Kawe aus Uganda, Noa Lazar-Keinan aus Israel, Odile Gakire Katese aus Ruanda, Natalia Blok und Oleksandr Seredin aus der Ukraine, Deepika Arwind aus Indien, Pooyan Bagherzadeh aus dem Iran, Koleka Putuma aus Südafrika, Hong-Do Lee aus Südkorea und Carla Zúñiga Morales aus Santiago de Chile zu Schreibresidenzen nach München eingeladen.

In der Spielzeit 2025/2026 sind Mariam Megvinyte aus Georgien und Michael Yates Crowley aus den USA zu Schreibresidenzen eingeladen, in der Spielzeit 2026/2027 Eva Gouda aus den Niederlanden und Andreja Kargačin aus Serbien.

Die Residenzen stellten ihnen mit Zeit und Raum sowie finanzieller Unterstützung drei wichtige Ressourcen zur Verfügung. Während der mehrmonatigen Residenzen entstanden so Texte und Stücke, die anschließend ins Deutsche übersetzt wurden.

WELT/BÜHNE – Die Salons

Jede Autor*in wird bereits während ihrer Residenz dem Publikum vorstellt. Im WELT/BÜHNE-Salon lesen Residenztheater-Schauspieler*innen die ganz frischen Texte der Gäste – anschließen gibt es im Gespräch die Möglichkeit, die Autor*innen kennenzulernen und Fragen zu stellen:  Welche Rolle spielt das Theater in den jeweiligen Heimatländern? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Worin liegt die Faszination für das Theater? Aber auch: Wie blicken sie auf uns und die deutschsprachige Theaterlandschaft?  

Programm und alle Infos www.residenztheater.de/welt-buehne

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