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Uraufführung: HOTEL SAVOY - Nach dem Roman von Joseph Roth, Münchner Kammerspiele

02.10.2010

Premiere Do., 07.10.2010, 19.00, Spielhalle

Das Hotel Savoy wird in Joseph Roths Roman zur Metapher für die aus den Fugen geratene Welt nach dem Ersten Weltkrieg. Es beherbergt schräge Gestalten, die ihr Leben organisieren, Geschäfte betreiben und hier ein Stück Heimat finden.

So auch Gabriel Dan, der nach drei Jahren Kriegsgefangenschaft und einem Leben auf Wanderschaft ein Zimmer bezieht, das er mit Zwonimir Pansin, einem Agitator aus Liebe zur Unruhe, teilt. In der Stadt herrscht eine aufständische Atmosphäre. Herumlungernde Heimkehrer haben keine Perspektive, die Arbeiter murren und werden von Fabrikant Neuner vertröstet, denn es gibt Hoffnung: die Ankunft des Milliardärs Bloomfield aus Amerika.

"Es gibt sehr viele Argumente, das Leben zu hassen, aber es gibt auch einen menschlichen Grund, das Leben zu lieben und weiterzuleben.

Roths Geschichten sind ein Argument gegen den Pessi mismus, obwohl sie viele Argumente enthalten, pessimistisch zu denken." KOEN TACHELET

In einer Fassung von Koen Tachelet

Regie: Johan Simons, Bühne: Bert Neumann, Kostüme: Nina von Mechow, Musik: Warre Simons, Licht: Lothar Baumgarte, Dramaturgie: Matthias Günther

Mit: Stephan Bissmeier, Pierre Bokma, Katja Herbers, Brigitte Hobmeier, Nico Holonics, André Jung, Stefan Merki, Wolfgang Pregler, Steven Scharf

nur bis Dezember 2010

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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