Träume haben aber auch eine soziale Dimension: Von der Antike bis zur Frühmoderne wurden Träume gedeutet, in der Hoffnung, die Zukunft vorhersehen zu können oder die Wunden der Vergangenheit zu verstehen. Heute haben Träume ihren wahrsagenden Charakter für die Gesellschaft weitgehend verloren und werden individuell gedeutet. Der Autor Wolfram Lotz hat in europäischen Internetforen einzelne Traumbeschreibungen gesammelt, sie bearbeitet und zu einem Gesamttext verdichtet. Damit entstand nicht nur eine besondere Form der Literatur, sondern auch ein Abbild des Weltempfindens in Europa. Regisseur Sebastian Hartmann erschafft aus diesen Traumlandschaften ein neues Theaterstück.
Mit: Marin Blülle, Gina Calinoiu, Jakob Fließ, Philipp Grimm, Henriette Hölzel, Nihan Kirmanoğlu,
Paul Kutzner, Torsten Ranft, Sarah Schmidt, Nadja Stübiger
Live-Musik: Friederike Bernhardt
Regie und Bühne: Sebastian Hartmann | Kostüme: Adriana Braga Peretzki | Musik: Friederike
Bernhardt | Choreografie: Rônni Maciel | Lichtdesign: Lothar Baumgarte | Dramaturgie: Jörg
Bochow
Weitere Vorstellungen am: 11.05., 23.05., 06.06., 19.06.2026, jeweils 19.30 Uhr im Schauspielhaus


