Doch dann tritt SOPHIA in sein Leben und das Glück scheint ihm wieder hold. Sie ist klug, schnell, unendlich geduldig, bedingungslos zugewandt – nur nicht ganz menschlich. Zum 60. Geburtstag hat sich Wolfgang selbst einen humanoiden Androiden geschenkt. Plötzlich ist er nicht mehr aus der Zeit gefallen, sondern alle anderen sind es. Das Leben scheint wieder perfekt, doch dann macht sich der Freund von Wolfgangs Tochter an SOPHIAs System zu schaffen und sie beginnt sich selbst umzuprogrammieren. Was als harmloses Experiment beginnt, gerät zusehends außer Kontrolle…
Moritz Rinke stellt in seinem neuesten Theaterstück die vielleicht entscheidende Frage: sind Humanoide nur so lange die besseren Menschen, so lange sie uns nicht zu ähnlich werden?
„Als ich die erste Idee hatte, dachte ich, ich schreibe eine Science-Fiction-Komödie. Doch jetzt, da SOPHIA oder Das Ende der Humanisten bald auf die Bühne kommt, ist es wohl eher ein Stück über unsere Gegenwart geworden. Die Künstliche Intelligenz verändert unser Leben mit atemberaubender Geschwindigkeit. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis wir tatsächlich mit ihnen zusammenleben – mit Maschinen, die so menschenähnlich werden, dass wir nicht mehr wissen, wo die Grenzen verlaufen.“
Moritz Rinke
Regie: Amélie Niermeyer
Bühnenbild: Christian Schmidt
Kostüme: Stefanie Seitz
Musikalische Leitung: Imre Lichtenberger Bozoki
Choreographie: Daniela Mühlbauer
Videodesigner: Tobias Jonas
Licht: Sebastian Schubert
Mit:
Joseph Lorenz (Wolfgang)
Alma Hasun (Helena, seine Tochter)
Nils Arztmann (Jonas, ihr Freund)
Silvia Meisterle (Sophia)
Vorstellungen bis 26. Juni 2026
FEBRUAR
24. GENERALPROBE | 26. PREMIERE | 25. | 27.
MÄRZ
4. | 14. | 15. NM | 16. | 18. | 19. | 20. | 24. | 25. | 28. | 29. NM
APRIL
4. | 22. | 25. NM | 26. NM
Beginn jeweils 19.30 Uhr


