Die Probleme beginnen bereits beim Fundament: Um welche Straße geht es überhaupt, wo befindet sie sich und wohin führt sie? Die Krise spitzt sich zu, als klar wird, dass die Schauspieler:innen streiken, da es an Text fehlt, und die Gruppe beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Doch woher den Text nehmen, wenn nicht stehlen? Kann man Straßentheater eigentlich auch im Theater machen? Ist es möglich, eine Boulevardkomödie auf dem Boulevard zu spielen? Und warum geht es in den meisten Boulevardkomödien gar nicht um einen Boulevard?
Wie blickt man auf ein Gebilde, das sich jeder eindeutigen Definition entzieht? In ihrem neuen Stück »Die Affäre auf der Straße nach Monaco / L’affare di via Monaco« wählen Nele Stuhler und Jan Koslowski eine Form, die dem Wesen der Stadt selbst entspricht: die Collage. Nach dem Abschluss ihrer Frankfurter-Essens-Trilogie (»Der alte Schinken«, »1994. Futuro Al Dente« und »Der kleine Snack«) nimmt uns das Text- und Regie-Duo mit auf eine Reise durch Zeit und Raum auf und über die kritische Infrastruktur, die alles verbindet und zusammenhält – die Straße.
Regie: Jan Koslowski, Nele Stuhler
Bühne: Chasper Bertschinger
Kostüme: Svenja Gassen
Musik: Xzavier Stone
Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Licht: Ellen Jaeger
Übersetzer und Sprachcoach: Fabio Mazzocchi
BESETZUNG
Christoph Pütthoff, Mark Tumba, Miguel Klein Medina, Melanie Straub, Nina Wolf
Antonia Kloss/ Lia Saalmüller (Kinderstatisterie)
die nächsten Vorstellungen 4., 12., 16., 25., 30. März 2026


