Von den Nationalsozialisten ins Exil gezwungen, fand sie ihre Heimat im Wort. Ihre Dichtung spricht vom widerständigen Mut zur Erneuerung des Verlorenen. Nach 22 Jahren im Exil kehrte Hilde Domin 1954 nach Heidelberg zurück und wurde dort eine der bedeutendsten Lyriker*innen der Nachkriegszeit.
Ausgehend von ihrer Wortkunst entwickelt der Regisseur Marcel Kohler einen Reigen aus szenischen Miniaturen, ein Panorama über das Weggehen und Bleiben, über die Poesie in den Dingen und ein Leben »unter Akrobaten und Vögeln«. Kohler verbindet Elemente aus Theater, Konzert, Live-Malerei, Zirkus und der Kunst von Andreas Felger, langjähriger künstlerischer Weggefährte von Hilde Domin. Ein von ihm gestalteter Bühnenvorhang wird in der Inszenierung zum ersten Mal zu erleben sein. Ein Abend, der bis an die »Herzhaut« dringt.
Zu dieser Produktion gibt es spielplanbegleitende Angebote aus dem Bereich Kunst & Vermittlung.
mit Livemusik für Band und Chor von Christoph Bernewitz
[empfohlen ab 15 Jahren]
Regie Marcel Kohler
Komposition und musikalische Leitung Christoph Bernewitz
Bühne Torsten Gerhard Köpf
Theatervorhang Andreas Felger
Kostüme Anne Schartmann
Lichtdesign Karsten Rischer Livemalerei und Video Linn Reusse
Video-Operator Kathrin Krottenthaler
Choreinstudierung Florian Daniel
Dramaturgie Deborah Raulin
Theaterpädagogik Mareike Schneider
Mit Hans Fleischmann Lisa Förster Helene Krüger Katharina Quast Linn Reusse Vladlena Sviatash
Gitarre, Sampler Christoph Bernewitz
Bassklarinette, Saxophon, Flöte, Synths Damian Dalla Torre
Gesang, Gitarre Juli Gilde
Luftartistik Iryna Bondarchuck Vanessa Vilchis Garcia Gabriela Schwab Veloso
Rhönradturner*innen Johanna Bischof Nils Emmerich
Damen des Opernchors des Theaters und Orchesters Heidelberg Statisterie des Theaters und Orchesters Heidelberg


