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TURANDOT Oper von Giacomo Puccini - LANDESTHEATER NIEDERBAYERN

Premiere am Samstag, 20. Juni 2026, 20 Uhr, Passau auf der Veste Oberhaus

Turandot will niemandem als sich selbst gehören. Wer sie zur Frau will, muss drei schwere Rätselfragen lösen. Eine falsche Antwort bedeutet die Hinrichtung. Das Volk ist wie paralysiert angesichts des Terrors, den die Eisprinzessin ausübt. Da kommt ein fremder Königssohn ins Land und ist augenblicklich gebannt von der Erscheinung Turandots, die zur Hinrichtung eines ihrer Verehrer auf den hohen Zinnen der Palastmauer erschienen ist.

© Landestheater Niederbayern

Calaf ist wild entschlossen, um sie zu werben. Tatsächlich löst er die Rätsel, um ihr dann eine Gegenfrage zu stellen: Errät sie bis zum Sonnenaufgang seinen Namen, bleibt Turandot frei und er wird mit seinem Leben dafür bezahlen. „Nessun dorma“ (Niemand schlafe), bis sein Name bekannt sei. Das dreifache „vincerò“ des Tenors schallt dabei durch die Nacht. Fiebrig fahnden Turandots Schergen nach dem Namen des Unbekannten. Doch weder Bestechung noch Folter haben Erfolg. Die treue Dienerin Liù beteuert, die Einzige zu sein, die den Namen des Prinzen kennt – und ersticht sich.

UNVOLLENDET Danach wusste Giacomo Puccini nicht, wie es weitergehen sollte. Liùs Aufopferung, ihr selbstloser, sinnloser Liebestod für einen Mann, der sie nicht zurückliebt, war der emotionale Höhepunkt der Oper. Doch welches Ende sollte er für die Titelrolle wählen, die so viele Menschenleben auf dem Gewissen hat? Wäre ein Happy End nach Liùs Tod überhaupt möglich gewesen? Puccini starb über der Beantwortung dieser Frage, sein Schüler Franco Alfano vollendete die Oper.

FERNÖSTLICHE MÄRCHENWELT Nach einer Erzählung Carlo Gozzis entwarf Puccini in seiner letzten Oper mit dramatischer Wucht das Bild eines fantastisch-gespenstischen Chinas. Den exotischen Sehnsuchtsort rund um die kaltherzige Prinzessin tauchte er in eine farbenreiche und teils mit authentischen fernöstlichen Melodien angereicherte Musik. 100 Jahre nach der Uraufführung, die 1926 an der Mailänder Scala unter Arturo Toscanini stattfand, kommt Turandot im Sommer bei den Burgenfestspielen Niederbayern auf die Passauer Veste Oberhaus und in den Landshuter Prantlgarten.

Die Vorstellungen finden im Rahmen der Burgenfestspiele Niederbayern 2026 im Landshuter Prantlgarten / auf der Passauer Veste Oberhaus statt. Karten sind nur über die Theaterkassen erhältlich, nicht über den Webshop.

 Musikalische Leitung   Basil H.E. Coleman     
Regie & Choreografie   Jonathan Lunn
Ausstattung   Justin Arienti     
Choreinstudierungen   Guiran Jeong

 MIT
Yitan Luan – Turandot
Norbert Hohl – Altoum
Youngkug Jin – Timur
James Lee – Calaf
Emily Fultz/Natasha Sallès – Liù
Kyung Chun Kim – Ping
William Diggle – Pang
Zhi Fang – Pong
Oscar Marin-Reyes – Ein Mandarin
Lilou Magali Robert – Tänzerin
Pierre Chauvin-Brunet – Tänzer

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