Sie fordert von Herodes das Haupt des Jochanaan auf einem Silbertablett und besiegelt damit ihren eigenen Untergang …
Richard Strauss schuf 1905 mit Salome ein skandalumwittertes Musikdrama. Mit seiner Darstellung des korrupten Hofes und den ausdifferenzierten Psychogrammen der Figuren reflektierte Strauss eindrucksvoll die gesellschaftliche und kulturelle Situation der Jahrhundertwende. Ein Werk über Inzest, sexuelle Gewalt, Blasphemie, Mord und Nekrophilie – aber auch über weibliche Ermächtigung in einer patriarchalen Ordnung. In seiner Radikalität, Sinnlichkeit und Abgründigkeit bleibt Salome bis heute verstörend und faszinierend zugleich.
Das Landestheater zeigt das Musikdrama in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
Dichtung vom Komponisten
Nach Oscar Wildes gleichnamigen Drama in der Übersetzung von Hedwig Lachmann
- Dietger Holm (Musikalische Leitung)
- Neil Barry Moss (Inszenierung)
- Juliane Längin (Bühnenbild)
- Gerhard Gollnhofer (Kostüme)
- Rob Fordeyn (Choreographie)
- André Sievers (Dramaturgie)
- Herren des Ballett Coburg
- Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Gustavo López Manzitti - Herodes
- Kora Pavelić
- Herodias
- Flurina Stucki
- Salome
- Leonardo Lee
- Jochanaan
- Jaeil Kim
- Narraboth, 3. Jude
- Emily Lorini
- Ein Page der Herodias, Ein Sklave
- Dirk Mestmacher
- 1. Jude
- Jan Korab
- 2. Jude
- Sascha Mai
- 4. Jude
- Bartosz Araszkiewicz
- 5. Jude, 1. Nazarener, 2. Soldat
- Christian Huber
- 2. Nazarener, 1. Soldat
- Jinwook Jeong
- Ein Cappadocier


