Dort trifft er auf andere Outlaws und sie beschließen, eine Räuberbande zu gründen, die gegen das ungerechte Establishment rebellieren will. Doch während bei Schiller der Bruderzwist im Vordergrund steht, geht es in der Neufassung von Felix Krakau vor allem um die Erlebnisse der Räuber. Wie bei Schiller will die Bande die Gesellschaft zum Guten verändern und für Freiheit und soziale Gleichheit kämpfen. Karl, der Anführer der Bande, und seine Freunde starten ihre Beutezüge mit hehren Zielen à la Robin Hood, doch schnell gerät ihr Tatendrang, Gutes zu tun, ins Kippen.
Felix Krakau nimmt den aufklärerischen Gestus von Schiller auf und erschafft mit pointierter, heutiger Sprache eine Geschichte über den Aktivismus einer jungen Generation zwischen dem Willen nach gesellschaftlicher Veränderung und der Verantwortung für das eigene Handeln.
ALTERSEMPFEHLUNG:
Ab 13 Jahren
Inszenierung Mia Constantine Bühne und Kostüme Birgit Leitzinger
Musik Kilian Unger Video Hannah Strobl Dramturgie Thorben Meißner
Mit Julian Tzschentke, Laura Laufenberg, Bettina Kerl, Julius Béla Dörner

