Als Schatten streift María durch eine Gegenwart der surrealen Begegnungen, die das Leben rückwärts abschreitet vom Vergessen zur Geburt – bis sie durch die Poesie Erlösung findet. An einem heiligen Sonntag.
Der Begründer des Tango Nuevo, Astor Piazzolla, schuf mit dieser abgründigen Passionsgeschichte der María eine Hommage an den Tango, der in den heruntergekommenen Hafenvierteln von Buenos Aires entstanden war. Jazz, Toccata und Fuge sind weitere Ingredienzen seiner Klangerzählung zwischen Lebensfreude und Melancholie. Regisseur Johannes Erath spürt Marías Passion in beiderlei Wortsinn in seiner messerscharf poetischen Erzählsprache nach.
Passionsgeschichte im Tangorhythmus
Tango Operita in zwei Teilen (1968)
Libretto von Horacio Ferrer
In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln
ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 12 Jahren
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass in dieser Inszenierung schnelle Lichteffekte auf der Bühne und Lichtbewegungen im Saal zum Einsatz kommen.
Musikalische Leitung
Mariano Chiacchiarini
Inszenierung
Johannes Erath
Bühne
Katrin Connan
Kostüme
Jorge Jara
Chorleitung
Albert Horne
Video
Bibi Abel
Licht
Nicol Hungsberg
Choreographie
Agostina Tarchini
Dramaturgie
Anna Melcher
María
Maria Kataeva
Der Schatten Marías
Morenike Fadayomi
El Duende
Alejandro Guyot
Die Stimme eines Payador u.a.
Jorge Espino
Tango Argentino
Mariano Agustín Messad, Andrés Sautel, Agostina Tarchini
Bandoneon
Carmela Delgado
Chor
Chor der Deutschen Oper am Rhein
Statisterie
Statisterie der Deutschen Oper am Rhein
Orchester
Düsseldorfer Symphoniker
Diese Aufführung wird für ein Online-Streaming aufgezeichnet, das auf www.operavision.eu ab dem 15. März sechs Monate lang kostenlos abrufbar ist.


