Auch „Ich“ kann sich nicht von der rohen Anziehungskraft des neuen Mitbewohners frei machen und so entsteht eine Ménage-à-trois, die keine moralischen Grenzen mehr kennt.
Geschichte und Libretto entstammen der Feder des russischen Schriftstellers Wiktor Jerofejew und lassen sich als Parabel gegen die kleinbürgerliche Moral, als schonungsloser Blick in die psychischen Abgründe des Menschen sowie als existentialistische Grundbefragung à la Samuel Beckett gleichermaßen lesen. Die Musik bewegt sich in der markanten Polystilistik Schnittkes zwischen Deklamation, Parodie und hoher Emotionalität. Julien Chavaz inszeniert diese absurde Oper als groteskes Theaterspektakel.
Auf der Grundlage der gleichnamigen
Erzählung von Wiktor
Jerofejew, übersetzt von Beate Rausch
Deutsche Adaption von Jörg Morgener
Mit deutschen Übertiteln
Koproduktion mit der Opéra national de Lorraine in Nancy
Ab 16 Jahren
Musikalische Leitung Paweł Popławski
Regie Julien Chavaz
Mitarbeit Regie Alixe Durand Saint Guillain*
Bühne Anneliese Neudecker
Kostüm Severine Besson
Maskenbild-Konzeption Julia Kreuziger
Lichtdesign Eloi Gianini
Dramaturgie Christoph Clausen
ChoreinstudierungMartin Wagner
IchGyula Nagy
Frau Alison Scherzer
Idiot Timur
Marcel Proust Vincent Casagrande
WärterJohannes Stermann
BurscheAndrás Adamik
Opernchor des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie
weitere Vorstellungen
28.3.26
12.4.26
3./17.5.26

