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„Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart - Oper Köln

Premiere am Sonntag, 01. März 2026 um 18 Uhr im Staatenhaus Saal 2

28.02.2026
Kategorien: Länder, Deutschland, News, Oper

Heute beginnt ein freudiger Tag im Schloss. Endlich soll die Hochzeit von Figaro und Susanna stattfinden, die beide in Diensten des Conte Almaviva stehen und von ihm gefördert werden. Alles scheint perfekt – und ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich ist der Graf hinter Susanna her und versucht, seine Angestellten gegeneinander auszuspielen, wo es nur geht. Gleichzeitig glaubt er, seine vereinsamte Gattin im Auge behalten zu müssen, ebenso den pubertierenden Neffen Cherubino, der ihn pausenlos in kompromittierende Situationen bringt.

© Thilo Beu

 Je länger der verrückte Tag andauert, desto weniger scheint der Conte Herr in seinem Hause zu sein. Erst als sich alle gegen ihn verbünden, werden die Spielregeln geändert. Doch bis es soweit ist, bis Figaro und Susanna endlich vermählt sind, bis Conte und Contessa sich versöhnen, bis eine echte Bitte um Vergebung für falsches Handeln ausgesprochen wird, spielt sich die schönste und tiefste menschliche Komödie ab, die wir in der Oper kennen: Mozarts LE NOZZE DI FIGARO. Hier halten sich Vernunft, Intrige und emotionales Verlangen perfekt die Waage, wenn es darum geht, Ordnung ins gefühlsmäßige Durcheinander zu bringen, das die Menschen seit jeher verbindet.

Für sein erstes Mozart-Libretto nahm sich der Textdichter Lorenzo da Ponte 1786 ein nagelneues und durchaus heikles Drama vor, Beaumarchais’ französische Komödie „La folle journée ou Le mariage de Figaro“, ein kritisches Abbild der Verhältnisse im Ancien Régime. Den revolutionären Gedanken nahm Mozart auf, schließlich hatte er sich eben als freier Künstler in Wien niedergelassen, und eine klare Vision davon, wie er als Bürger in einer nach wie vor feudalen Welt leben wollte. Viel wichtiger aber sind die Liebe und die Achtung, die seine Musik jeder einzelnen Bühnenfigur entgegenbringt, denn Mozart verhilft jeder und jedem – ob jung oder alt, ob besser oder schlechter gestellt – zu ihrem und seinem Recht.

Mozarts meisterhaftes Ensemblestück dirigiert GMD Andrés Orozco-Estrada. Katharina Thoma, in Köln bereits bekannt durch DIE FRAU OHNE SCHATTEN, inszeniert diese musikalische Komödie, die nie aus der Zeit fällt.

Opera buffa in vier Akten
Libretto von Lorenzo da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitun Andrés Orozco-Estrada / Leonardo Sini

Inszenierung Katharina Thoma
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Irina Bartels
Licht Nicol Hungsberg
Video Georg Lendorff
Chorleitung Rustam Samedov
Dramaturgie Stephan Steinmetz
Statisterie Statisterie der Oper Köln

Graf Almaviva Germán Olvera / Wolfgang Stefan Schwaiger
Gräfin Almaviva Selene Zanetti
Susanna Kathrin Zukowski / Emily Hindrichs
Figaro Adolfo Corrado / André Morsch
Cherubino Anita Monserrat
Marcellina Sarah Alexandra Hudarew / Claudia Rohrbach
Bartolo Lucas Singer
Basilio Dmitry Ivanchey
Barbarina Giulia Montanari / Alina König Rannenberg
Antonio Christoph Seidl / Ferhat Baday
Don Curzio Rhydian Jenkins
Chor Chor der Oper Köln
Orchester Gürzenich-Orchester Köln

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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