So wirbt Figaros Chef Graf Almaviva ebenfalls um Susanna, die sich mit dessen Frau, der Gräfin, verbündet; Figaro hingegen glaubt sich betrogen – und dann schwirrt da noch schmachtend der junge Cherubino herum. Ein Verwirrspiel aus Verkleidungen und Verwechslungen beginnt!
Das zu seiner Zeit überaus populäre Schauspiel von Beaumarchais barg Ende des 18. Jahrhunderts in seiner expliziten Kritik am Adel und dessen Gebaren politische Sprengkraft. Auf dieser Vorlage schuf Mozart gemeinsam mit Lorenzo Da Ponte eine seiner bis heute beliebtesten Opern: voller Witz und Verve, aber auch mit Melancholie und dem für Mozart und Da Ponte typischen, ebenso scharfen wie liebevollen Blick für die skurrilen Eigenheiten des Menschen. Für Bern inszeniert Regisseur Marco Štorman die Oper als Sommernachtstraum zwischen Magie und Realität, mit Figuren, die stets auf der Suche sind nach Balance in einem Leben, das immer mal wieder auf den Kopf gestellt wird.
Libretto von Lorenzo Da Ponte
Musikalische Leitung
Clément Lonca
Regie
Marco Štorman
Bühne
Márton Ágh
Kostüme
Anna Rudolph
Licht
Christian Aufderstroth
Dramaturgie
Rebekka Meyer
Chordirektor
Zsolt Czetner

