"Jupiter" ist die bestürzende und verstörende Geschichte eines Miss-brauchten. Der Protagonist von Thomas Jonigks Roman ist der 19jährige homosexuelle Martin, der – komplexbehaftet und in seiner Identität bis zur Unkenntlichkeit verformt – verzweifelt versucht, seinen Traum von privater Normalität zu verwirklichen.
Nur durch die Spaltung seiner Persönlichkeit kann Martin das dauernde Wechselbad zwischen Erniedrigung und Schuldgefühl ertragen – bis hin zur finalen Katastrophe. Kunstvoll in der Sprache und scheinbar heiter lässt Jonigk den ICH-Erzähler berichten, wie er immer wieder von anderen benutzt wird. Innenansichten eines Gedemütigten.
Achtung: Die Vorstellung Jupiter ist erst ab 16 Jahren freigegeben!