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Henrik Ibsens ‹Gespenster› im Theater Basel

Premiere 10. September 2026, 19:30 Uhr, Schauspielhaus

Ein Gesellschaftsdrama über Verdrängung und Befreiung -- Helene Alving opferte alles, um den Schein der untadeligen Familie zu wahren.

© Christian Knoerr

Sie ertrug eine unglückliche Ehe. Sie unterdrückte ihre wahre Liebe. Sie deckte die Unmoral ihres Mannes bis zu dessen Tode. Sie gab sogar den Sohn weg, um ihn vom schlechten Einfluss des Vaters fernzuhalten. Und doch behalten die Wiedergänger der Vergangenheit sie fest im Würgegriff.

In Anna Bergmanns Inszenierung suchen die Gespenster des Patriarchats jedoch nicht nur Helene Alving, sondern auch ihr Dienstmädchen Regine heim. In atmosphärisch dichten, surrealen Tableaus erzählt die Regisseurin von weiblichen Strategien, sich von Gewalt und ererbten und erlebten Zwängen zu befreien.

In einer Übersetzung von Angelika Gundlach

Inszenierung Anna Bergmann
Bühne Ben Baur
Kostüme Cédric Mpaka
Komposition Heiko Schnurpel
Videodesign Sophie Lux
Lichtdesign Mario Bubic
Dramaturgie Anja Dirks
Regieassistenz / Abendspielleitung Elisa Alge

Helene Alving Carina Braunschmidt
Manders Bärbel Schwarz
Osvald Alving Dominic Hartmann
Tischler Engstrand Daniel Lommatzsch
Regine Engstrand Regina Raimjanova

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