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"Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck, Bühnen Bern.

Premiere Samstag, 8.11.2025 um 19.30 Uhr im Stadttheater

05.11.2025
Kategorien: Oper, News, Schweiz

Ein «Kinderstubenweihfestspiel» nannte der Komponist seine Oper, die er gemeinsam mit seiner Schwester Adelheid Wette als ein Weihnachtsmärchen konzipierte und die 1893 in Weimar unter dem Dirigat von Richard Strauss uraufgeführt wurde: Die Familie ist von Armut ge­beutelt und die Kinder werden im Wald von einer Hexe bedroht. Doch es gelingt den Kindern, sich selbst aus ihrer schwierigen Lage zu befreien.

Die bösen Mächte können ihnen nichts anhaben. Sie erleben ein Abenteuer, bei dem sie zugleich zeigen, wie sie Verantwortung für­ einander übernehmen können und sich auch jung selbst wehren können. Auch als Familie gibt es nach der Wiederzusammenführung neue Hoffnung.

Die hochromantische Musik Humperdincks ver­arbeitet allgemein bekannte Kinderlieder wie «Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh» oder auch «Ein Männlein steht im Walde». Und zum Einsatz kommt am Ende des Werks als verwandelte Lebkuchenkinder ein Kinderchor – als Paradestück der Opernliteratur schlechthin. Für den noch jungen Kinderchor der Bühnen Bern ist es wieder die Chance, auf der grossen Bühne des Stadttheaters zu zeigen, dass die Kunstform Musiktheater für jedes Alter etwas Begeisterndes bereithält. Die Inszenierung und das Bühnenbild wird nach dem Erfolg von Tosca wieder Raimund Orfeo Voigt übernehmen – ein Abend für alle Generationen.

Musikalische Leitung
Alevtina Ioffe
Regie & Bühne
Raimund Orfeo Voigt
Kostüme
Klaus Bruns
Licht
Bernhard Bieri
Leitung Kinderchor
Abélia Nordmann
Dramaturgie
Rainer Karlitschek

 Aufführungen finden bis Februar 2026 statt mit drei Terminen rund um die Weihnachtstage

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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