Sie sind einander im Leben nie begegnet und könnten unterschiedlicher nicht sein. Ist das wirklich Zufall? Eher nicht, denn jeder ist dazu verdammt, die anderen beständig zu quälen und selbst von den anderen gequält zu werden. Ein wahrer Teufelskreis. Jeder dürstet nach der Hilfe eines der beiden anderen, verletzt diesen jedoch zugleich durch seine Annäherung. Sie können also weder voneinander lassen, noch voreinander fliehen. Nicht einmal töten können sie sich, sind sie doch bereits tot. Und so gilt auf ewig: „Die Hölle sind die anderen.“
Das wohl berühmteste Drama Jean-Paul Sartres treibt in einer Art Parabel die Grundgedanken des Existentialismus, der Frage nach der Freiheit und dem Dasein der Menschen, auf die Spitze. Ein packendes Schlüsselwerk über die menschliche Existenz.
Regie
Yunus Wieacker
Ausstattung
Maria Färber
Dramaturgie
Elke Maria Schwab-Lohr
Estelle
Laura Maria Puscheck-Mendez
Garçin
Eduard Zhukov
Der Kellner
Norman Stehr
Inès
Marsha Maria Miessner
Weitere Termine:
Fr, 6.2.2026
Sa, 7.2.2026
So, 8.2.2026
Sa, 21.2.2026
So, 22.2.2026


