Welch katastrophale Auswirkungen überflüssige Kriege haben, die von machthungrigen Anführern willkürlich angezettelt werden, ist bis in die Gegenwart hinein zu erleben.
Der Chemiker und Hobby-Komponist Alexander Borodin tat sich ungeheuer schwer damit, die volksnahe Meisteroper zu schreiben, die seine Freunde von ihm erwarteten. Als Vorlage wählte er nichts Geringeres als eines der gewaltigsten Heldenepen der mittelalterlich-russischen Literatur: das »Igorlied«. Zu gewaltig für ihn, der stets um Ausgleich widerstreitender Konflikte und Gegensätze bedacht war? Nach 18 Jahren Arbeit hinterließ Borodin die Oper bei seinem Tod 1887 fragmentarisch. Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow formten daraus postum das Werk, das wir heute kennen – voll starker, impressiver Musik und inklusive den berühmten »Polowetzer Tänzen«.
vollendet und orchestriert von Alexander Glasunow
und Nikolai Rimski-Korsakow
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung ab 14 Jahren
Dirigat Rubén Dubrovsky
Regie Roland Schwab
Choreografie Karl Alfred Schreiner
Choreografische Mitarbeit Patrick Teschner
Bühne Piero Vinciguerra
Kostüme Renée Listerdal
Licht Peter Hörtner
Dramaturgie Michael Alexander Rinz
Fürst Igor Matija Meić
Jaroslawna Oksana Sekerina
Wladimir Arthur Espiritu
Fürst Galitzky Timos Sirlantzis
Khan Kontschak Levente Páll
Kontschakowna Monika Jägerová
Owlur Juan Carlos Falcón
Skula Juho Stén
Eroschka Gyula Rab
Ein polowetzer Mädchen Tamara Obermayr
Alexander Borodin Dieter Fernengel
Nikolai Rimski-Korsakow Vladimir Pavic
Alexander Glasunow Tobias Kartmann
Klavier Ekaterina Tarnopolskaja
Ballett, Chor, Statisterie und Kinderstatisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Weitere Vorstellungen: 20./22./26./28. Februar I 20./22./28. März


