In einem Wald vor den Toren Athens begegnen sich zwei Liebespaare, Feen, Elfen und eine Gruppe theaterbegeisterter Handwerker, die sich für eine Probe verabredet haben. William Shakespeares Komödie verknüpft mehrere Handlungsstränge und verwebt die Geschichte der jungen Athener Edelleute Hermia, Lysander, Demetrius und Helena mit den Machenschaften des Elfenkönigspaars Oberon und Titania. Auf der Bühne der Oper am Luisenpark entfaltet sich ein buntes Verwirrspiel, in dem ausgerechnet eine Figur die Geschicke des Abends lenkt und die Fäden in der Hand hält: Oberons durchtriebener Diener Puck.
Eine Ouvertüre zum »Sommernachtstraum« komponierte Mendelssohn bereits im Alter von 17 Jahren, nachdem er das Shakespeare-Stück in deutscher Übersetzung kennengelernt hatte. Zu einer kompletten Schauspielmusik vervollständigte er das Werk erst Jahre später und zwar auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen. Mendelssohns schillernder Partitur gegenübergestellt wird die ebenso farbenreiche und bildhafte Filmmusik von Erich Wolfgang Korngold, der sich in seiner 1935 für den Kinofilm Max Reinhardts entstandenen Fassung eng an musikalischen Motiven Mendelssohns orientiert, dabei aber zu einer eigenen und raumgreifenden Klangsprache findet. So kommen im OPAL packende Musik und große Stoffe zu einer Neufassung zusammen, die Shakespeares »Sommernachtstraum« zu einem spielerischen Abend über Liebe, Zauber und Intrige bündelt.
Sprache In deutscher Sprache
Mit
Sopran Seunghee Kho
Mezzosopran Julia Faylenbogen
Bariton Nikola Diskić
Erzähler Michael Ransburg
Orchester Nationaltheater-Orchester
Chor Damenchor des Nationaltheaters
Musikalische Leitung Jānis Liepiņš
Szenische Einrichtung Luka Kjell Mahlmann
Licht Daniel Scheunemann
Chordirektor Alistair Lilley
Dramaturgie Daniel Joshua Busche
Weitere Termine:
So, 03.05.2026, 15:00 Uhr
Fr, 08.05.2026, 19:30 Uhr
Sa, 16.05.2026, 19:30 Uhr

