Mit Musik, Literatur, Theater und künstlerischen Interventionen treten Künstler:innen und Kulturinstitutionen gemeinsam für die Werte einer offenen, demokratischen Gesellschaft ein. Das Programm verbindet Werke aus unterschiedlichen Jahrhunderten, Kulturen und künstlerischen Traditionen. Es erinnert daran, dass Freiheit, Toleranz und die Achtung der Menschenwürde keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern immer wieder verteidigt und mit Leben gefüllt werden müssen.
Mit dabei sind Künstler:innen der Deutschen Oper am Rhein sowie Ensemblemitglieder des Düsseldorfer Schauspielhauses, inklusive des Jungen Schauspiels und des Stadt:Kollektiv. Auf dem Programm stehen Texte von Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Nelly Sachs und May Ayim sowie Musik von Mozart, Beethoven, Verdi und anderen. Weitere Beiträge reichen von einem Kurzvortrag zu Erasmus von Rotterdam aus der historischen Bibliothek des Görres Gymnasiums über Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ bis zur Hip-Hop-Opera „The Endz“ und einem Lied von Neşet Ertaş.
Grußworte sprechen u.a. Rat der Künste Düsseldorf und Andreas Karlaganis, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses.
Kunst ist Widerspruch, Vielfalt und Freiheit - sie muss das Uneindeutige aushalten und sich jeder Vereinnahmung durch Ideologien widersetzen. Wir stehen für eine lebendige Demokratie, in der Unterschiedlichkeit keine Bedrohung, sondern eine Stärke ist. Für eine Kultur, die sich selbstkritisch hinterfragt, sich ihrer Geschichte bewusst bleibt und aus ihr lernt.
DÜSSELDORFER KULTUR FÜR DEMOKRATIE lädt alle Düsseldorfer:innen ein, gemeinsam ein sichtbares und hörbares Zeichen für eine demokratische, vielfältige und solidarische Stadtgesellschaft zu setzen.
Montag, 26. Oktober 2026, 16:30 bis ca. 17:30 Uhr
Vor dem Goethe-Museum Düsseldorf
Der Eintritt ist frei.

