Denn in dem Moment, in dem Simon zum Dogen ausgerufen das höchste Herrscheramt zuerkannt bekommt, erfährt er vom Tod seiner geliebten Maria. Dabei hatte er sich auf eine politische Karriere einzig in der Hoffnung eingelassen, auf diese Weise den Widerstand von Marias Vater Fiesco überwinden und sie offiziell zu seiner Frau machen zu können. Der Verlust wird zum einschneidenden Trauma, das nicht nur Simons Leben für immer verändert. Vor dem Hintergrund heftiger politischer Spannungen, der Suche nach seiner verloren geglaubten Tochter und bitteren Schuldzuschreibungen tritt Simons unstillbare Sehnsucht nach Frieden und Vergebung umso dringlicher hervor. Verdis Alterswerk – über 20 Jahre nach der Uraufführung überarbeitete er die Oper gemeinsam mit Arrigo Boito grundlegend und gab ihr ihre heutige Gestalt – ist bei Generalmusikdirektor Roberto Rizzi Brignoli in besten Händen. Regisseurin Yona Kim wird »Simon Boccanegra« als packendes Familiendrama auf die Bühne des OPAL bringen.
Mit
Simon Boccanegra Evez Abdulla/Theo Magongoma
Jacopo Fiesco/Andre aSung Ha/Renatus Mészár
Paolo Albiani Nikola Diskić/Joachim Goltz
Pietro Renatus Mészár/Stephanos Tsirakoglou
Gabriele Adorno Irakli Kakhidze
Ein Hauptmann der BogenschützenZacharías Galaviz-Guerra/Dominic Gaston
Orchester Nationaltheater-Orchester
Chor Opernchor des Nationaltheaters
Extrachor Extrachor des Nationaltheaters
Statisterie Statisterie des Nationaltheaters
Musikalische Leitung Roberto Rizzi Brignoli/Luka Hauser
Regie Yona Kim
Bühne David Hohmann
Kostüm Frank Schönwald
Licht Damian Chmielarz
Chordirektor Alistair Lilley
Dramaturgie Albrecht Puhlmann/Cordula Demattio


