Die Geschichte beginnt nach der Katastrophe: Die Sturmflut ist über die Jevershallig gekommen, der Deich ist gebrochen, Menschen sind gestorben. Ausgehend von dieser Zerstörung wird die Geschichte von Hauke Haien, dem Deichgrafen, neu erzählt. Er will mit Berechnungen und technischem Wissen einen Deich bauen, der den Naturgewalten standhält. Doch sein Fortschrittsglaube trifft auf Menschen, die dem Überlieferten vertrauen und Veränderungen mit Misstrauen begegnen. Was als Auseinandersetzung um einen Deich beginnt, wird zu einem Konflikt zwischen Fortschritt und Tradition, Wissen und Aberglauben. Und je näher die Katastrophe rückt, desto drängender wird die Frage: Hätte sie verhindert werden können?
Puppenspieler Christopher Breust erzählt die Geschichte in einem offenen Bühnenraum. Dabei erweckt er überlebensgroße Seilzugpuppen zum Leben und lässt vor den Augen des Publikums die nordfriesische Landschaft, ihre Bewohner und die Naturgewalt des Meeres entstehen. So wird Storms Novelle zu einem konzentrierten Puppentheaterabend über Verantwortung, menschliche Grenzen und den Umgang mit dem, was sich nicht kontrollieren lässt.
Die Inszenierung sowie Bühne, Kostüme und Puppen stammen von Christine Zeides. Die Spielfassung wurde von Christopher Breust und Christine Zeides entwickelt.
- Inszenierung Christine Zeides
- Bühne, Kostüme, Puppen Christine Zeides
- Dramaturgiemitarbeit Susanne Koschig
Spiel Christopher Breust
Weitere Vorstellungen:
DI 8. SEP 2026 · 10:00 · Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz Gera
MI 9. SEP 2026 · 19:30 · Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz Gera
DO 10. DEZ 2026 · 19:30 · Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz Gera
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de


