Theaterkompass.de Logo

"Der Geizige" von Molière In einer Fassung von Maja Zade und Thomas Ostermeier - Schaubühne Berlin

Premiere ist am 2. April 2026, 20.00, Saal B

02.04.2026

Der geizige Harpagon ist seit vielen Jahren verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. Elise und Cléante leiden unter dem Sparwahn ihres Vaters: Um sich Kleidung kaufen zu können, müssen sie entweder beim Glücksspiel Geld gewinnen oder es irgendwo leihen.

© Gianmarco Bresadola

Beide Geschwister sind verliebt: Elise in Valère, der für ihren Vater arbeitet, Cléante in die Nachbarin Marianne. Die Paare brauchen Geld, um ihre Hochzeiten zu bezahlen und das gemeinsame Leben zu beginnen. Zögerlich gehen Elise und Cléante auf ihren Vater zu, um ihn um Unterstützung zu bitten. Doch Harpagon hat ganz andere Sorgen: Er hat im Garten eine Geldkassette vergraben und hat nun Angst, dass diese gestohlen werden könnte. 

Gleichzeitig hat er selbst Pläne geschmiedet: Wenn Elise den alten, aber reichen Kaufmann Anselme heiratet und Cléante eine vermögende Witwe, dann könnte Harpagon die mittellose Marianne zur Frau nehmen. Elise und Cléante beschließen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihren tyrannischen Vater zu wehren und beginnen, sich Intrigen auszudenken, die immer komplizierter und verwickelter werden.

»Der Geizige« ist ein Stück über einen Mann, der durch seine Gier nach Geld und der Liebe zu einer jüngeren Frau versucht, gegen den Tod und die Vergänglichkeit zu kämpfen.

Mit »Der Geizige« inszeniert Thomas Ostermeier zum ersten Mal ein Stück von Molière. Lars Eidinger, der zuletzt bei »Richard III.« mit Ostermeier zusammengearbeitet hat, spielt die Titelrolle.

Regie: Thomas Ostermeier
Bühne: Magda Willi
Kostüm: Vanessa Sampaio Borgmann
Musik: Lars Eidinger, Siriusmo
Dramaturgie: Maja Zade
Licht: Erich Schneider
 

Harpagon: Lars Eidinger
Cléante: Damir Avdić
Elise: Magdalena Lermer
Valère: Pablo Moreno
Marianne: Mano Thiravong
Frosine: Cathlen Gawlich
Simon/Jacques: Falk Rockstroh
La Flèche/Kommissar: Robert Beyer
Anselme: Axel Wandtke
 
Dauer: ca. 110 Minuten
 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag


Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

Teile den Beitrag auf

Background image of the page