Nun ist Argan aber nicht nur krank, sondern auch sehr am Erhalt seines Vermögens interessiert, was ihn zu dem Schachzug verleitet, seine Tochter Angélique mit einem Arzt verheiraten zu wollen, um die Behandlungskosten zu senken. Angélique hat sich jedoch gerade anderweitig in den charmanten Cléante verliebt und möchte den Heiratsplänen ihres Vaters nicht Folge leisten. Das gewitzte Hausmädchen Toinette entspinnt einen Plan, um Angéliques Liebesglück zu retten, Argan von seiner Selbstbezogenheit zu kurieren und ihm auch noch die Verlogenheit seiner geldgierigen Ehefrau vor Augen zu führen. Toinette überzeugt Argan seinen eigenen Tod vorzutäuschen, um das wahre Gesicht der Familienmitglieder und deren Haltung zu Argan zu verraten.
Molière gelingt es dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, indem er dazu einlädt über ihn zu lachen.
Neco Çelik, der bereits am Ballhaus Naunynstraße, dem HAU und der Staatsoper in Berlin, sowie den Münchener Kammerspielen inszeniert hat und für seine Arbeit „Gegen die Wand“ an der Jungen Oper Stuttgart 2011 den Faust Preis bekam, wird diesem Stoff seine Handschrift verleihen.
Inszenierung: Neco Çelik
Bühne und Kostüme: Anike Sedello
Choreografie: James Sutherland
Dramaturgie: Miriam Normann
Argan, der eingebildete Kranke: Markus Löchner
Angélique, Tochter des Argan, in Cléante verliebt / Louison, kleine Schwester der Angélique: Rashidah Aljunied
Béline, zweite Frau des Argan: Meike Anna Stock
Monsieur Diaforus, Arzt/ Béralde, Bruder des Argan: Fredi Noël
Cléante, in Angélique verliebt / Thomas Diaforus, sein Sohn, in Angélique verliebt: Mario Radosin
Monsieur Fleurant, Apotheker/ Monsieur de Bonnefoy, Notar: Holger Teßmann
Toinette, Dienerin: Joanne Gläsel
Akkordeonspieler: Hubert Bürkle
Ballett Pforzheim

