KI gehört inzwischen zum Alltag vieler Menschen. Sie verschiebt zunehmend die Art zwischenmenschlicher Beziehungen, indem sie Gespräche und Beratung, aber auch Gefühle von Nähe und Intimität generieren kann. Längst dringt sie auch in romantische und sexuelle Beziehungskonzepte vor. Wie wirken sich KI-Beziehungen auf die Gesellschaft aus? Sind KI-Chatbots die besseren Partner:innen? In ihrer Inszenierung „Così fan tutt*e“ hinterfragt Gredler mit Ironie und einem Augenzwinkern die Liebe in Zeiten von KI.
Ästhetischer Ausgangspunkt ist das Silicon Valley der 1980er Jahre. Anneliese Neudecker entwickelt dazu ein Bühnenbild, das die Ästhetik des beginnenden Internetzeitalters und der ersten Videospiele aufgreift. Auch die Kostüme von Moana Stemberger sind angelehnt an die Popkultur der 80er Jahre und greifen Elemente der zweidimensionalen Pixelwelt auf.
Das Magdeburger Opernensemble stellt sich ausschließlich mit Rollendebuts der Frage, ob sich Mozarts Charaktere in Chatbots verlieben können. Durch die Videospiel-Level kämpfen sich Anna Malesza-Kutny und Rosha Fitzhowle als Fiordiligi sowie Weronika Rabek als Dorabella. Den Start-up-Gründer im Silicon Valley verkörpert David Howes in der Rolle des Don Alfonso. Unter der Musikalischen Leitung des Gastdirigenten Sebastiano Rolli spielt die Magdeburgische Philharmonie.
Libretto von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
Ab 14 Jahren
Musikalische LeitungSebastiano Rolli
RegieMartina Gredler
Bühne Anneliese Neudecker
Kostüm Moana Stemberger
Choreografie Daniela Mühlbauer
Dramaturgie Esther Beisecker
Choreinstudierung Martin Wagner
Fiordiligi Anna Malesza-Kutny/Rosha Fitzhowle
Dorabella Weronika Rabek
Guglielmo Marko Pantelić/Mingyu Ahn
Ferrando András Adamik/Aleksandr Nesterenko
Despina Sheva Tehoval
Don Alfonso David Howes
Opernchor des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie
weitere Vorstellungen
27.9.26
9.10.26
8./15.11.26
25.12.26
2.1.27


