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Christiane Huber: POOL PEOPLE - im Michaelibad Heinrich-Wieland-Straße 24, 81735 München

1.-15. August 2026 - Tickets: Im Freibad-Eintritt enthalten

Der Biergarten und das Freibad: das sind die Orte in München, wo meistens alle ihren Platz finden. Im lauwarmen Kinderbecken, auf dem 3-Meter-Turm, dekorativ hingeräkelt am Beckenrand, weit hinten im Schatten auf der Wiese, eingehüllt in Pommesduft, mit Ketchup bekleckert – die Liste der Sofortbilder im Kopf ist lang.

© Sven Zellner

Das größte Münchner Freibad ist das 1955 eröffnete Michaelibad in Ramersdorf. Die Münchner Regisseurin und Performerin macht das Bad im August 2026 zum Schauplatz eines dreiteiligen Kunstprojekts: POOL PEOPLE besteht aus einer Performance, einer Soundinstallation unter Wasser und einer Poolparty und fragt nach Vergangenheit, Gegenwart und der möglichen Zukunft von Freibädern als Orten der Vielfalt. Wer dreht hier seine Bahnen? Was passiert zwischen Pool und Liegewiese?

 1. und 2. August, 16 Uhr: Pool People - die Performance

Schauspieler*innen, Isarnixen und Jugendliche laden zwischen Wasserrutsche und Liegewiese zu einem Spaziergang durchs Michaelibad ein.
Wie sah es hier vor 70 Jahren aus? Ist das Michaelibad wirklich ein Ort für alle, wie er in den 1950er Jahren entworfen wurde? Was ist mit Pommes und Körperkult? Wie geht die beste Arschbombe der Welt?

 7./8./9. August, 16 Uhr: Pool People - eine Unterwassermusik mit den Isarnixen & Team
Im Wasser planschen und lauschen: In einer Unterwassermusik-Installation für das große Becken kommen Badegäste zu Wort und erzählen, was sie am Freibad so sehr lieben.

 15. August, 16 Uhr: Pool People - die Party

(Ersatztermin bei Regen: 16. August, 16 Uhr)
Kerzen vom Zehner, Saltos vom Fünfer, ein Wasserballett der Synchronschwimmer*innen und „Michi“-Geschichten – purer Badespaß, mit Beats, Pommes und Slush-Eis.

 Außerdem gibt es von 1.-15. August Workshops in Synchronschwimmen und Turmspringen:

Termine und Anmeldung unter https://christianehuber.net/

 Die Arbeit der Performerin und Regisseurin Christiane Huber (www.christianehuber.net) basiert auf umfangreichen künstlerischen Recherchen und umfasst unterschiedliche Medien wie Performance, Theater, Film, Sound und Installation. Viele Arbeitszyklen starten mit der Recherche lokaler Historie, um dann überregionale und internationale Bezüge herzustellen. Sie arbeitet regelmäßig mit anderen Künstler*innen in interdisziplinären und internationalen Teams zusammen. Dazu gehören u.a. Dana von Suffrin, Robert Keil, Sven Zellner, Magda Kuprianowicz, radical hope, Tatsiana Zamirovskaya und Sarah Israel. Huber zeigte ihre Arbeiten unter anderem in den Münchner Kammerspielen, im POLIN Museum in Warschau, auf dem Spielart Theaterfestival, im NS-Dokumentationszentrum München, in Tivoli/New York, im Herzliya Museum in Israel, in der Meridian-Galerie in Peking, im Kaaitheater Brüssel und in der Oper in Lille. Sie führte eine Performance-Reihe im Auftrag der Bayerischen Bahnhofsmissionen durch und saß dabei als Geschichtensammlerin auf einer Wanderbank vor sieben bayerischen Bahnhofsmissionen. Für einen anderen Arbeitszyklus zur Schwarzen Madonna in Altötting/Oberbayern inszenierte sie eine Soundinstallation und Performance in einer Tiefgarage unter dem Kapellplatz.

Regie und Konzept: Christiane Huber
Text: Antigone Akgün, Dana von Suffrin, Anna Neata
Bühne: Robert Keil
Kostüm: Nuphar Barkol, Jiale Zhu
Dramaturgie: Manon Haase, Christoph Gurk
Choreografie: Susanne E. Schneider
Unterwasser Komposition: Nadia Botello
Performance: Antigone Akgün, Cammisa Buerhaus, Llewellyn Reichman, Alexandra Martini, Nadège
Meta Kanku, Annika Neugart, Ecem Fatma Çalışır, Seyed Bardia Hashemizadeh, Enes Şahin, Esra Özmen
sowie Jugendliche aus Münchner Jugendtheatern
Künstlerische Produktionsleitung: Laura Manz, Rat & Tat Kulturbüro
Produktionsassistenz: Lea Kossian
Tontechnik: Paolo Mariangeli, Nicholas Brown
Komposition & Musik: EsRap
Diskurs, Interviews, Assistenz: Virginia Obiakor, Dina Demchenko, Pauline Jaisle, Emma Păcurariu
Interview-Schnitt: Sophie Oldenbourg
Musik-Dramaturgie: Pauline Seiberlich
DJ: Sianza Zink, Radio 80000
Mitwirkende: Isarnixen, bb Boxing 1961, Jugendzentrum Zeugnerhof
 

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