
Marta selbst träumt vom Weggehen und einer Gesangskarriere. Just heute wird sie zu einem bedeutenden Wettbewerb eingeladen, während aus dem Radio die Warnung vor einem atomaren Angriff erklingt. Noch an diesem Tag verändert eine gewaltige Explosion alles, und sie werden von der Außenwelt abgeschnitten. Was aber bleibt, ist die Kommunikation untereinander. Die Schutz suchenden Gäste, unter ihnen die ukrainische Dokumentarfilmerin Lisa, teilen auf einmal alles miteinander – und mit der Kamera. In humorvollen und existenziellen Gesprächen eint sie zumindest die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und einen neuen Morgen in einer besseren Welt.
Maryna Smilianets schreibt für das Schauspiel Stuttgart unmittelbar im Schatten von Kriegen, in der Ukraine, in und um Europa. Sie zeigt, dass das Leben auch so schon kompliziert genug ist. Und dann gibt es noch Kriege, Pandemien und verrückte Diktatoren, die mit Atomwaffen drohen. Mit Humor und Ironie erzählt sie von einer Welt, in der es mehr denn je auf Freundschaft, Liebe, Mitgefühl und gegenseitige Verantwortung ankommt.
Inszenierung
Stas Zhyrkov
Bühne / Kostüme
Lorena Díaz Stephens, Jan Hendrik Neidert
Musik
Bohdan Lysenko
Licht
David Sazinger
Dramaturgie
Philipp Schulze
MIT:
Teresa Annina Korfmacher (Kellnerin Marta), Felix Jordan (Barkeeper Patrick), Klaus Rodewald (Viktor / Mann), Pauline Großmann (Veronika / Eva / Lisa), Peer Oscar Musinowski (Adam), Gabriele Hintermaier (Laura), Boris Burgstaller (Franz / Kaninchen)
Weitere Vorstellungen:
23. / 27. / 28. Mär 25, 20:00
weitere Termine ab Juni in Planung