In einem Ritual der Selbstverbrennung fügen sie sich Brandwunden zu, die sie später in der Öffentlichkeit zur Schau stellen. Daraus entsteht eine Bewegung, die sich wie ein Lauffeuer ausbreitet. Die Gesellschaft ist ratlos: Wer sind sie? Was bedeutet ihre Handlung? Ist es eine politische Bewegung, ein Akt der Rache, oder eine mystische Praxis? Warum tun sie das? Stark, tragisch und mit bitterbösem Humor – Manuela Infante entfaltet ein Gedankenspiel über radikale Formen der Selbstverteidigung und die Ausbreitung von Gewalt, wenn diese sichtbar gemacht wird. Welche Freiheit entsteht, wenn man den normativen Zuweisungen von Identität entkommt?
Manuela Infante inszeniert ein Ensemble, bestehend aus fünf Frauen. Ein fein komponiertes Theaterstück, in dem die Stimmen sich in endlosen Variationen ausbreiten, verändern und miteinander verschmelzen. Ein Kollektiv aus fliessenden Identitäten, das sich wie Feuer immer weiter ausdehnt.
With English surtitles (except for the premiere)
Empfohlenes Alter 14+
Inszenierung – Manuela Infante
Komposition – Diego Noguera
Bühne und Lichtdesign – Rocío Hernandez
Kostüme – Robin Metzer
Dramaturgie – Kris Merken,
Camila Valladares
Mit
Elmira Bahrami
Gina Haller
Marie Löcker
Annika Meier
Gala Othero Winter
06.04.
Schauspielhaus
18:30
Mo. 21.04.
Schauspielhaus
18:30
Do. 08.05.
Schauspielhaus
19:30
Fr. 09.05.
Schauspielhaus
19:30
Mi. 14.05.
Schauspielhaus
19:30
So. 25.05.
Zum letzten Mal in der Spielzeit
Schauspielhaus
18:30