Zwischen entlohnter / unbezahlter, entfremdeter / identitätsbestimmender, Beziehungs- / vereinzelnder Arbeit – wie spüren wir beim Arbeiten, dass etwas aufhört, dass sich eine Zeit langsam ändert? Wie können wir koexistieren, wenn wir uns nicht mehr einig sind, wie spät es ist, wenn JETZT nicht mehr für alle zur gleichen Zeit stattfindet, wenn wir unterschiedliche Abzweigungen in der Zeit genommen haben?
A Change is as Good as a Rest ist das Finale einer über mehrere Stücke andauernden Auseinandersetzung mit Arbeit im Kulturkapitalismus und führt diese zu der Frage zusammen: Von all dem, was wir an unserer eigenen Praxis (und deren Verortung) als widersprüchlich empfinden – womit wollen wir weitermachen? Womit hören wir auf? Drei Tänzer*innen und eine Musikerin beschreiben ihre eigenen Handlungen oder deren mögliche Abbrüche und machen das Stück in Überlagerungen von Text, Sound und Bewegung für sehendes wie für Blindes und Sehbehindertes Publikum zugänglich.
In Deutsch und Englisch. Übertitel immer in der jeweils anderen Sprache.
Relaxed Performance. Mit integrierter Audiodeskription.
Dauer: 70 Min.
Künstlerische Leitung, Tanz, Text: Elsa Artmann; Tanz, Text, Co-Kreation: Anne-Lene Nöldner, Diana Treder; Komposition, Live-Vertonung: Annie Bloch; Accessdramaturgie für Blindes und Sehbehindertes Publikum, Expertise in künstlerischer Audiodeskription: Lilian Korner; Dramaturgie: Valerie Wehrens; Outside Eye: Lili M. Rampre; Co-Kostümbild: Noemi Baumblatt; Tanz, Text, Co-Kreation Recherche: Amelia Uzategui Bonilla; Sound: Edis Ludwig; Licht: Jasper Diekamp;
Donnerstag, 30. April und Freitag, 1. Mai 2026, jeweils 20 Uhr, tanzhaus nrw, Erkrather Straße 30, 40233 Düsseldorf


