Joann Marcher und May Bartram begegnen sich nach langer Zeit wieder. Zu spät? Oder doch noch früh genug? Sie stehen gemeinsam an der Schwelle eines Lebens, das schon vergangen ist und suchen nach jenem einschlagenden Moment ihrer Vergangenheit, der alles verändert haben wird. Doch während sie erinnern, begleitet sie eine leise Gegenwart, die sich nicht abschütteln lässt. Etwas, dass vielleicht schon immer da gewesen sein wird.
Ausgehend von Motiven der Kurzgeschichte „Das Tier im Dschungel“ entsteht ein immersives Raumerlebnis im Kasino der Schwäbischen Post. Ein Erlebnis über Zeit, Vergänglichkeit und das leise Nachbeben eines Ereignisses, das längst geschehen ist.
In seiner 1903 erschienenen Kurzgeschichte beschreibt Henry James zwei Menschen am Rande des Lebens, die es nie gewagt haben, hineinzuspringen und es in vollen Zügen zu genießen. Zwischen Fragen nach Freundschaft, Liebe, Freiheit und Vergänglichkeit, behandelt er einen grundlegenden Topos des 20. Jahrhunderts: Die Angst vor dem ungelebten Leben – und vor der Erkenntnis, dass die große Katastrophe vielleicht nicht das ist, was kommt, sondern das, was ausgeblieben ist.
Hinweis Bitte beachten Sie, dass der Spielort im Gutenberg-Kasino der Schwäbischen Post nur über Treppen erreichbar und damit nicht barrierefrei ist.
Eine Koproduktion des Theaters der Stadt Aalen und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der HfBK Dresden
Mit Stella Butz, Sascha Paul Klaus und Lena Karius
Regie und Text Merle Zurawski
Musik Dmitry Klenin
Ausstattung Kathrin Frech
Sounddesign Cäcilie Willkommen
Dramaturgie Jana Riese
Projektleitung Julius Max Ferstl
Sa, 25.04.
20.00 Uhr | Gutenberg-Kasino der Schwäbischen Post
So, 26.04.
19.00 Uhr | Gutenberg-Kasino der Schwäbischen Post
zum letzten Mal!


