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Uraufführung: »B-Heimat. Orte unserer Sehnsucht« von Martina Droste - Schauspiel Frankfurt

Premiere am 8. März 2025, 20.00 Uhr, Kammerspiele

05.03.2025

Gebraucht werden. Nützlich sein. Dazu gehören. Ein gutes Gefühl. Oder: Benutzt werden? Objekt sein? Wie wird über Arbeitsmigration und Einwanderung in Deutschland gesprochen? Wie wirkt das auf die Möglichkeiten zur Beheimatung von Zugewanderten? Mit der Bezeichnung »Anwerbung von Arbeitskräften« organisierten die Nationalsozialisten die Verschleppung von Zwangsarbeiter:innen. Die NS-Ideologie von Arbeit als »Dienst an der Volksgemeinschaft« machte die einen zu »deutschen Volksgenoss:innen«, die anderen zu »Fremd«- und Zwangsarbeiter:innen. Nur 10 Jahre nach dem NS wurden sogenannte »Gastarbeiter:innen« für den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands angeworben.

Die Regeln der Arbeitsorganisation sind bis heute Regeln zum Gebrauch von Menschen. Wieviel ist ein Mensch wert? Was kann und muss neu erzählt werden? Ein intergeneratives Ensemble stellt sich dem Abenteuer des Sortierens und Neu-Erzählens und schlägt Erinnerungsbögen aus einer Vielfalt von »Gallus-Geschichten«.

Theaterprojekt Junges Schauspiel von Martina Droste und Ensemble
ab 14 Jahren

Fachliche Beratung und inhaltliche Unterstützung: Winfried Becker, Ulla Diekmann, Sabine Hoffmann, Thomas Krupa, Franca Schirrmacher, dem KiZ Gallus/Mehrgenerationenhaus und dem Stadtteilarbeitskreis Gallus

Konzept & Regie: Martina Droste
Bühne & Kostüme: Michaela Kratzer
Musik: Max Mahlert
Chorische Einstudierung: Christina Lutz
Video: Sophia Igel
Licht: Frank Kraus

BESETZUNG
Davina Dauda, Sophie Grieger, Stefan Guintchev, Sumi Henrich, David Eliezer Kesselmann, Fatemeh Khojeh, Lenz Leuenroth, Abdulkadir Murat, Aeneva Newton, Homa Nezami, José Sanchez

die nächsten Vorstellungen 15./20. März, 3./28. April

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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