
Die Choreografin Magda Korsinsky untersucht mit dem Ensemble die Bedeutung des Gesellschaftsspiels als wesentlichen Teil der sozialen Interaktion im gesamten Leben und hinterfragt die sozialen Rollen des Menschen. Welche Herausforderungen stellen sich Menschen je nach Sozialisation und unterschiedlichen Diskriminierungserfahrungen, wenn sie authentisch leben, Freiheit ausüben und Neues gestalten wollen? Das Ensemble vereint Sprache, Bewegung, Gesang, Empowerment und Leichtigkeit zu einem neuen, selbstbestimmten Paradigma.
Spielerisch entwirft Magda Korsinsky gemeinsam mit dem Ensemble ein machtkritisches, dokumentarisch-choreografisches Theater, das die Spielfreude des Publikums aktiviert. Alle spielen zeigt durch Kraft, Wiederholung, Transformation, Neugier und Freude das universelle Bedürfnis nach Spiel.
Magda Korsinsky ist Choreografin und bildende Künstlerin. Sie studierte Bildende Kunst an der UdK Berlin, der ENSBA Paris und der AVU Prag und schloss 2012 ihr Choreografiestudium am HZT Berlin ab. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, darunter im Kunsthaus Dresden, bei Savvy Contemporary e. V. und in der Bundeskunsthalle. Ihre choreografischen Arbeiten wurden unter anderem in den Sophiensælen, am Theater Oberhausen, am Theater der Jungen Welt und im Ballhaus Naunynstraße gezeigt. Ihr partizipatives Stück Macht PAUSE am Theater an der Parkaue wurde 2023 für den IKARUS-Preis nominiert.
Konzept/Choreografie Magda Korsinsky
Ausstattung Jaq Lisboa
Musik und Sounddesign Cheap Wedding (Ann Weller)
Coaching Schreibwerkstatt Jenaba Samura
Dramaturgie Noémi Ola Berkowitz
Licht Stefan Gimbel
Ton Björn Netten
Regie- und Choreografieassistenz Jamila Hutchinson
Ausstattungsassistenz Slynrya Kongyoo
Inspizienz Monika Gies-Hasmann
Soufflage Jamila Hutchinson, Britta Kalitzki
Theatervermittlung Sarah Jasinszczak
Mit Akasha Daley, Nika Mišković, Viet Anh Alexander Tran
Die weiteren Vorstellungen sind am 30. März (18.30 Uhr), am 4. und 26. April (beide um 20 Uhr). Karten gibt es im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge, unter 0231/50-27222 und www.theaterdo.de.