Lieder werden zu Szenen. Szenen werden Realität. Realität wird Radio. Ein Brief, ein Geständnis, das eigentlich privat war – und plötzlich öffentlich ist. Liebe wird verlesen. Gefühle werden ausgestrahlt. Familienkonstruktionen entstehen und zerfallen zwischen Nachrichtenmeldungen und Jingles. Das Radio war immer ambivalent: Es war mehr als Unterhaltung, nämlich Warnsystem, Zuflucht, Liebesbote, Widerstand – und ein Sprachrohr für Propaganda. Und gleichzeitig der Ort, an dem ein Lied spielte, das man nie vergessen hat. „End of Beginnings, ich fühl’s!“ ist ein Abend über Zeit und Gleichzeitigkeit, über Liebe und Kampf, über Exil und Zuhause, über Stimmen, die gehört werden – und über jene, die verschwinden.
End of beginnings, ich fühls! ist ein Abend über Zeit und Gleichzeitigkeit. Über Liebe und Kampf. Über Exil und Zuhause. Über Stimmen, die gehört werden – und über jene, die verschwinden.
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Vielleicht hören Sie etwas, das Sie schon lange gesucht haben.
Eine performative Radioreise
Mit Texten von Sarah Franke, Ensemble und anderen
Regie: Sarah Franke, Choreografie: Gili Goverman, Bühne: Ann-Christine Müller, Kostüme: Bettina Werner, Sounddesign: Rahel Hutter, Ariel Victor Schlichter, Dramaturgie: Laura Ellersdorfer
Mit: Zazie Cayla, Annalena Haering, Nora Quest, Emilia Reichenbach, Justin Hibbeler, Günther Harder, Philipp Staschull, Rahel Huttel (Live-Musik)
Weitere Termine: So, 6. Sept., 19.30 Uhr, Di, 8. Sept., 19.30 Uhr, So 13. Sept. 18 Uhr, Schauspielhaus


