Ihr Mann, Edgar Weil, Dramaturg der Kammerspiele, wurde 1933 verhaftet; das Paar floh nach Amsterdam. 1941 wurde Edgar Weil deportiert und ermordet, Grete Weil überlebte im Versteck. Ihr Schreiben bleibt im Gespräch mit ihm und versucht, Abwesenheit in Gegenwart zu verwandeln.
Die szenische Lesung im Werkraum lässt Texte und biografische Zeugnisse Grete Weils zu Wort kommen: Die Stimme einer Frau, die Zeugnis ablegte und dabei nie aufhörte, zu zweifeln, zu fragen, sich einzumischen. Sie schreibt von Liebe und Schuld, von Scham und Würde, von der Müdigkeit und der Möglichkeit des Weiterlebens in einer zerstörten Welt.
„Ein Mensch ohne Politik ist wie ein Schlafwandler.“ – Grete Weil
Mehr zu Grete Weil können Sie in der Austellung „Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv“ in der Monacensia im Hildebrandhaus erfahren.
In Kooperation mit der Monacensia im Hildebrandhaus. Die Monacensia bewahrt Grete Weils Nachlass
auf und zeigt sie als eine der Protagonist*innen der neuen Ausstellung „Literatur und Haltung. Rachel Salamanders Archiv“.
- Mit Annika Neugart, Samuel Koch
- Regie Sapir Heller
- Musikalische Leitung / Komposition Kim Twiddle
- Kostüm Pauline Heitmann
- Dramaturgie Stella Leder, Anna Laner
- Textauswahl Rebecca Faber, Stella Leder
- Künstlerische Produktionsleitung Lina-Charlotte Lang
- Technische Produktionsleitung Fabian Iberl
- Produktionsassistenz Milo Čortanovački, Niklas Zabler
- Produktionshospitanz Tim Ecker
- Bühnenmeister Daniel Rau
- Beleuchtung Florian Limmer
- Ton Nicholas Brown, Malea Gollwitzer
- Video Manuel Sebastian Giesek
Mi 4.11. 19:30


