Der Monolog wird auf Englisch aufgeführt – eine Einladung an Jenas internationale Gemeinschaft zur Begegnung auf Augenhöhe. Die Inszenierung richtet sich an alle, die sich von einer stummen Gesellschaft nicht die Stimme verbieten lassen. Ein Geschrei – ein Geheul gegen den hemmenden status quo und gleichzeitig ein Liebesbrief an die, die zu intensiv leben, fühlen und scheitern.
Howl gilt als eines der bedeutendsten Werke der amerikanischen Literatur und verkörpert wie kaum ein anderes Werk den Geist der Beat-Generation. Die rohe Energie, der Rhythmus, die Magie dieses Gedichts lassen sich nur schwer übersetzen – deshalb lassen wir Howl in seiner eigenen Originalität sprechen: auf Englisch.
Der Text schildert sexuelle Handlungen sowie Drogenmissbrauch und -sucht. Er beschreibt psychische Störungen, Aufenthalte in der Psychiatrie und Suizidversuche. Diese Themen werden nicht oder nur abstrakt szenisch dargestellt.
„Howl“ ist ein Gedicht von 1954/55. Daher kann manche Wortwahl auf ein zeitgenössisches Publikum unangemessen oder beleidigend wirken.
Es spielt: Thato Kämmerer
Regie: Azeret Koua
Bühne, Kostüm & Video: Ying Yue
Musik: Lucca Linke mit Florian Friedel
Dramaturgie: Marion Hélène Weber
künstlerische Mitarbeit: Andrew Watkins
FSJ-Kultur Ausstattungsassistenz: Liam Jansen
Altersempfehlung: ab 14 Jahre


