
Und so vertreibt sich Hedda die Zeit mit Pistolen, anderen Männern, Punsch, Zigaretten und Keksen. Als dann auch noch ihr ehemaliger Geliebter auftaucht, der lebenshungrige Ejlert Løvborg, den sie für ein mehr Sicherheit versprechendes Leben mit Tesman verlassen hat, lässt Hedda ihrer Zerstörungswut freien Lauf. Dennoch gelingt ihr der Ausbruch aus ihrem «goldenen Käfig» nur im Tod.
«Hedda, Hedda – wie konntest du dich so wegwerfen?» Die Schweizer Regisseurin Barbara Weber, die am Schauspiel Bern bereits die Uraufführung von Vincent O. Carters Das Bernbuch inszeniert hat, wird sich nun des Klassikers von Henrik Ibsen aus dem Jahr 1890 annehmen und den Stoff danach befragen, wie wir es (als Frauen) schaffen, selbstbestimmt so zu leben, wie wir wirklich wollen.
Regie
Barbara Weber
Bühne
Simeon Meier
Kostüme
Sara Giancane
Licht
Rolf Lehmann
Dramaturgie
Julia Fahle
Mit: Kilian Land, Yohanna Schwertfeger, Genet Zegay, Isabelle Menke, André Willmund