
Diese Oper entführt die Zuschauer_innen in die düstere und zugleich faszinierende Welt des Gelehrten Faust, der in seiner Verzweiflung einen verhängnisvollen Pakt mit dem Teufel Méphistophélès eingeht.
Die delikate Dreiecksbeziehung zwischen Faust, Mephisto und Margarethe inspirierte den französischen Komponisten Charles Gounod zur Vertonung dieses urdeutschen Stoffes. Gounod bringt die inneren Konflikte sowie die moralischen Dilemmata der Protagonist_innen eindringlich zur Geltung und gewährt dabei einen tiefen Einblick in die menschliche Seele. Im Gegensatz zu Goethes Vorlage, rückt in seiner Interpretation Margarethe und die Rettung ihres Seelenheils stärker in den Vordergrund. So bietet er einen anderen Blick auf diesen Klassiker. Damit wurde Gounods Oper zu einer der beliebtesten und meistgespielten französischen Opern überhaupt.
Libretto von Jules Barbier und Michel Carré nach Johann Wolfgang Goethes ›Faust I‹ · Kritische Neuausgabe von Fritz Oeser · In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.
Johannes Witt
Musikalische Leitung
Matthew Ferraro
Inszenierung & Bühne
Devi Saha
Kostüme
Ulrich Zippelius
Choreinstudierung
Pascal Paul-Harang
Dramaturgie
Sophie Künnecke, Maria Stanke
Musiktheatervermittlung
Sangmin Jeon
Doktor Faust
Erik Rousi
Méphistophélès
Zachary Wilson
Valentin
Yancheng Chen *
Wagner
Hak-Young Lee
Wagner
Margaux de Valensart
Marguerite
Edith Grossman
Siébel
Vera Egorova
Marthe
Opernchor der Wuppertaler Bühnen
Extrachor der Wuppertaler Bühnen
Sinfonieorchester Wuppertal
* Mitglied im Opernstudio NRW
Weitere Termine: So. 2. März (18 Uhr), So. 23. März, (16 Uhr), Fr. 4. April, (19:30 Uhr), Sa. 5. April, (19:30 Uhr), Fr. 9. Mai, (19:30 Uhr) & So. 8. Juni, (18 Uhr)