
Viele Jahrtausende später nehmen die Vögel Rache an den Menschen; mysteriöse Vogelangriffe bedrohen das geordnete Leben der Bewohner*innen des Küstendorfs Bodega Bay. Was passiert mit einer Gemeinschaft im Angesicht einer Katastrophe, wenn bekannte Erklärungsmuster scheitern und der Mensch auf sich allein zurückgeworfen bleibt?
Gemeinsam mit dem Theater HORA und dem Ensemble des Schauspielhaus Zürich verknüpft Lilja Rupprecht drei VÖGEL-Stoffe aus verschiedenen Zeiten: die antike Komödie DIE VÖGEL von Aristophanes (414 v. Chr.), die gleichnamige Novelle von Daphne du Maurier (1947) und den Film von Alfred Hitchcock (1963). In atmosphärisch dichten Bildern erzählt der Abend eine Parabel über Grenzziehungen und Ängste, den Streit um Lebensraum und lotet (Macht-)Verhältnisse zwischen Menschheit und Natur aus.
Das Theater HORA aus Zürich ist eine der bekanntesten freien Theater-, Tanz- und Performance-Gruppen der Schweiz (zur Geschichte von Theater HORA geht es hier). Produktionen von Theater HORA sind an lokalen, überregionalen und internationalen Theaterhäusern und Festivals vertreten; die Arbeit von Theater HORA wurde mit mehreren wichtigen Theaterpreisen ausgezeichnet. Im Zentrum seiner Arbeit steht das HORA-Ensemble, in dem ausschliesslich Schauspieler*innen mit einer sogenannten kognitiven Beeinträchtigung spielen.
Live-Musik
Philipp Rohmer
Inszenierung
Lilja Rupprecht
Bühnenbild
Annelies Vanlaere
Kostümbild
Victoria Behr
Musik
Philipp Rohmer
Choreographie
Rônni Maciel
Video
Moritz Grewenig
Licht
Gerhard Patzelt
Dramaturgie
Maike Müller
Produktionsleitung Hora
Jörg Schwahlen
Theaterpädagogik Hora
Anna Fierz
Svenja Koch