Wir begegnen Träumenden, Drogenabhängigen, alleinerziehenden Müttern in prekären Verhältnissen, einsamen Aussenseiter*innen. Dabei steckt in ihren Texten immer beides: Sanftheit und Härte, Humor und Verzweiflung, Wünsche und Zumutungen, städtisches Milieu und magische Naturzustände. Und über all dem schwebt stets der stille Jubel, am Leben zu sein – dennoch, immer noch. «Vielleicht ist Duvanels Werk eine Art Schule der Vergebung», so die Literaturwissenschaftlerin Elsbeth Dangel-Pelloquin.
Die beiden Theatermacherinnen Eléonore Bonah und Maria Clara Castioni setzen sich mit dem Kosmos Duvanel auseinander und werden ihn dreisprachig zur Uraufführung bringen. Mit dieser Arbeit beenden sie ihre dreijährige Residenz an der Comédie de Genève. In Kooperation mit Bühnen Bern, dem LAC Lugano und der Comédie de Genève schaffen sie einen Raum für fröhlichen Widerstand gegen die Gewalt der Wirklichkeit.
In einer Bearbeitung von Eléonore Bonah und Maria Clara Castioni
Koproduktion mit der Comédie de Genève und Tüdi Productions; in Kooperation mit dem LAC Lugano
Mit Unterstützung des Prix Tremplin Leenaards / La Manufacture
In deutscher, französischer und italienischer Sprache mit Übertiteln
Regie & Ausstattung Eléonore Bonah
Regie & Ausstattung Maria Clara Castioni
Mitarbeit Kostüme Giulia Marcotullio
Sounddesign Rudy Decelière
Dramaturgie Julia Fahle


