
Eines Tages verschwindet sie wortlos aus der Stadt und seinem Leben. Als er das Verfahren gegen sie verfolgt, ergeben seine Erinnerungen ein neues Bild — warum sie sich so gerne von ihm vorlesen ließ, wieso sie seine kleinen Notizen angeblich nie auffand: Hanna ist Analphabetin, kann daher die ihr zur Last gelegten Taten nicht begangen haben. Doch sie scheint lieber eine lange Freiheitsstrafe in Kauf zu nehmen als ihr streng gehütetes Geheimnis zu enthüllen. Und auch Michael zögert: Darf er sich über ihren Willen hinwegsetzen, auch wenn es Hanna vor dem Gefängnis bewahren würde?
Bernhard Schlinks Roman begründete seinen Durchbruch als Schriftsteller, avancierte zum internationalen Bestseller und wurde mit prominenter Besetzung verfilmt. Feinfühlig werden Fragen nach Verantwortung und Schuld im Rahmen des größten Verbrechens des 20. Jahrhunderts aufgeworfen.
Bühnenfassung von Mirjam Neidhart
Inszenierung Tristan Linder
Bühne Petra Mollérus
Kostüme Anna-Lena Koch
Licht Kai Pflüger
Dramaturgie Sandra Schumacher
Regieassistenz / Abendspielleitung / Inspizienz / Soufflage Dominique Dietel
Mit
Samson Fischer Maurizio Micksch Susi Wirth Frank Röder Stefanie Schwab