
Beide entfremden sich durch die verschobene Wahrnehmung von Welt immer mehr von ihren Familien. Vor allem für die Söhne hat die Radikalisierung der Väter fatale Folgen: Ajax Sohn Eurysakes will unbedingt tapfer und ehrenvoll in den Kampf ziehen und wird seinen Vater bald an Grausamkeit übertrumpfen. Michaels Sohn Jonathan entzieht sich allem und verliert sich im Drogenrausch. Allein ihre Frauen hinterfragen die immer wiederkehrenden Ausformungen von Gewalt, den Fanatismus von Verschwörungsmythen und Männlichkeitsbilder, die seit Jahrtausenden erstaunlich unverändert geblieben sind. Eindringlich befragt das Stück dabei die Auswirkungen von Krieg auf persönliche und soziale Beziehungen und ermutigt dazu, aus der Betrachtung der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen.
Regie
Gustav Rueb
Bühne
Daniel Roskamp
Kostüme
Nina Kroschinske
Juliane Molitor
Musik
Matthias Flake
Dramaturgie
Stephanie Wedekind
11.04 Fr
19:45-19:45 Uhr
15.04 Di
19:45-19:45 Uhr
25.04 Fr
19:45-19:45 Uhr
28.04 Mo
19:45-19:45 Uhr
09.05 Fr
19:45-19:45 Uhr
22.05 Do
19:45-19:45 Uhr
28.05
Mi
19:45-19:45 Uhr
11.06
Mi
19:45-19:45 Uhr