Grenzen strukturieren unser Zusammenleben – sie ordnen und orientieren, trennen und verbinden, schützen und schließen aus. Grenzen haben Überhänge: Ränder, an denen Bedeutungen kippen, an denen etwas bleibt, etwas nicht passt, übersteht oder weiterwirkt. Die Erzählungen dieses Theaterabends thematisieren solche Grenzerfahrungen. Sie zeigen unterschiedliche Perspektiven und handeln von unterschiedlichen Lebensläufen, teils erfunden, teils wahr. Zusammen ergeben sie eine große gemeinsame Geschichte.
Emel Aydoğdu, geboren 1990 in Gaziantep (Türkei), immigrierte in jungen Jahren ins Ruhrgebiet. Sie studierte Szenische Forschung, Kunstgeschichte, Religionswissenschaft sowie Moderne und Zeitgenössische Kunst. Studien- und Bildungsaufenthalte führten sie nach Paris und Tel Aviv. Ihre Inszenierungen zeichnen sich durch eine poetisch-politische Auseinandersetzung mit Erinnerung, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Machtstrukturen aus. Dabei verbindet sie dokumentarische und performative Formen mit einer sensiblen, experimentellen Bildsprache, in der sich das Persönliche und das Politische, das Biografische und das Kollektive, die Körper und der Raum choreografisch ineinander verschränken. Bisherige Arbeiten entstanden u.a. am Theater Oberhausen, Theater Bonn, Maxim Gorki Theater Berlin und Deutschen Theater Berlin.
Dauer: 70 Minuten
Sprache: Deutsch, Türkisch, Kurdisch
Inszenierung/Konzept/Choreografie/Text: Emel Aydoğdu
Kostüm: Andrea Barba
Bühnenbild: Aliki Anagnostakis
Es spielen: Gaia Pellegrini, Burçin Keskin, Emmanuel Edoror
Dramaturgie: Guido Rademachers
Nächste Termine
25.09.2026, Fr, 20:00 Uhr
26.09.2026, Sa, 20:00 Uhr
26.11.2026, Do, 20:00 Uhr
28.11.2026, Sa, 20:00 Uhr
29.11.2026, So, 18:00 Uhr
04.12.2026, Fr, 20:00 Uhr
05.12.2026, Sa, 20:00 Uhr
06.12.2026, So, 18:00 Uhr


