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Jacques Offenbachs Operette "Die Großherzogin von Gérolstein" im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Premiere Samstag, 27. Juni 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus

Nach „Orpheus in der Unterwelt“ setzt das MiR seine Reise durch das Schaffen des französischen Operettenmeisters fort und bringt ein weiteres seiner Werke halbszenisch auf die Bühne. Offenbach entfacht ein satirisches Feuerwerk, das mit unverminderter Aktualität besticht, nimmt es doch politische Intrigen, Größenwahn, Günstlingswirtschaft und falsch begründeten Militarismus bitterböse aufs Korn.

© Jari Kunter

Ganz im typischen Stil von Offenbach begeistert „Die Großherzogin von Gérolstein“ nicht nur durch ihre mitreißende Musik, sondern kombiniert auf scharfsinnige und äußerst humorvolle Weise eine turbulente Liebeskomödie mit einer Satire über Abhängigkeiten in Machtstrukturen, Karrierismus, Tretminen der Diplomatie und grundloses militärisches Aufrüsten. Denn das intrigante Umfeld der von ihrem Verlobten gelangweilten Herrscherin scheut nicht davor zurück, einen Krieg anzuzetteln, um sie von den Schalthebeln der Macht fernzuhalten.

  • Musikalisch fährt Offenbach mit einer Fülle an eingängigen Melodien und fantasievollen Orchestrierungen auf, die im Wechselspiel von übertrieben majestätischem Pomp und Pathos mit spritzig mitreißenden, turbulenten Rhythmen in die Welt der Großherzogin entführen.

    Man darf gespannt sein, wie am Ende die ganze Situation unerwartet auf eine harmonische Lösung hinausläuft.

    • Musikalische Leitung Florian Ludwig
    • Szenische EinrichtungJari Kunter
    • KostümJulia Tannenberg
    • LichtAndreas Gutzmer
    • TonFabian Halseband
    • ChorAlexander Eberle
    • DramaturgieSamuel Zinsli
    •  
    • Besetzung
    • GroßherzoginLina Edlin
    • WandaKatherine Allen / Elia Cohen Weissert
    • Prinz PaulMartin Homrich
    • FritzAdam Temple-Smith
    • Baron PuckPiotr Prochera
    • General Bumm

      Joachim G. Maaß

    • OlgaLisa Maria Laccisaglia
    • NepomukSebastian Schiller
    • Baron GrogMaximilian Teschemacher

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy | UA 1867

Nach der Premiere am 27. Juni folgen diese Termine:
Donnerstag, 02. Juli 2026, 19.30 Uhr
Samstag, 11. Juli 2026, 19.00 Uhr
Freitag, 17. Juli 2026, 19.30 Uhr
Sonntag, 19. Juli 2026, 16.00 Uhr

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