Für Peggy ist klar: Die Quelle muss trockengelegt werden, damit Debritz weiterleben kann – doch der Bürgermeister und die Salinenehemaligen wollen davon nichts hören. Sie träumen lieber weiter von der ruhmreichen Vergangenheit der Salzstadt und glauben fest daran, dass Kaiser Barbarossa wiederauferstehen und ihre Geschicke zum Guten lenken wird. Und auch Simone aus Böblingen mischt in Entwicklungsfragen des Ortes mit. Von all dem scheinbar unberührt ist nur der Salzgeist, eine überzeitliche Naturgewalt, die von der menschlichen Schicksalsergebenheit nur wenig hält – bis Peggy einen radikalen Plan fasst.
"Kaleb Erdmann bewegt sich mit seinem Stück virtuos zwischen Welten, Genres und Wirklichkeiten“, begründete die Jury die Verleihung des Kleist-Förderpreises für neue Dramatik 2026: „Zwischen Volkstheater, Märchen, Satire und Sozialdrama ist Debritz vor allem eins: ein lustvolles Plädoyer fürs Theater.“
| Peggy, eine Zuckerrübenbäuerin | Rebecca Seidel | |
| Maik, ihr Freund | Jannik Süselbeck | |
| Der Debritzer Bürgermeister / Sebi76 / Soljanka 47 | André Wagner | |
| Simone aus Böblingen / Soljanka 43 | Claudia Hübschmann | |
| Der Salzgeist | Antonia Mohr | |
| Der Chor der Salinenehemaligen | Claudia Hübschmann, Antonia Mohr, André Wagner | |
| Regie | Brit Bartkowiak | |
| Bühne & Kostüme | Hella Prokoph | |
| Musik | Jeremy Heiß | |
| Dramaturgie | Sarah Charlotte Becker | |


