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"Warten auf Godot" Von Samuel Beckett - Berliner Ensemble

Premiere ist am 11. April 2025, 19.30 Uhr, Großes Haus

11.04.2025

Zwei Heimatlose in einer unbestimmbaren Landschaft und einer ungewissen Zeit. Sie sprechen erwartungsvoll über den zukünftigen Tag und suchen verzweifelt nach gemeinsamen Erinnerungen aus vergangener Zeit, ihre Gegenwart besteht aus nichts als Warten. Um die Marter des Wartens und Nicht-gehen-könnens zu ertragen, widmen sie sich dem Spiel.

© Jörg Brüggemann


Wenn Beckett gewusst hätte, worauf dieses Paar wartet, hätte er das Stück nicht geschrieben, antwortete er einst. Worauf warten wir? Und welche Spiele erfinden wir, um die Zeit zu vertreiben und ohne Bewusstsein in unserer Gegenwart zu existieren?

Womöglich hat kein Bühnenwerk so viele Interpretationen provoziert wie dieses, obwohl es sich jeglichen Thesen und Antithesen entzieht. Luk Perceval interessiert daran die Komik sowie die Grausamkeit dieser universellen Menschheitskomödie.

 Das Werk des irischen Nobelpreisträgers Samuel Beckett umfasst neben Essays, Prosa und Filmen mit "Warten auf Godot" – 1953 in Paris uraufgeführt – auch ein Epoche machendes Jahrhundertwerk. Es ist das zweite und bekannteste Theaterstück des 1906 in Dublin geborenen Schriftstellers und gilt als zentraler Text des "Theater des Absurden".

Aus dem Französischen von Elmar Tophoven

    Luk Perceval Regie
    Katrin Brack Bühne
    Ilse Vandenbussche Kostüme
    Rainer Süßmilch, Philipp Haagen Musikalische Leitung
    Mark van Denesse Licht
    Amely Joana Haag Dramaturgie

    Matthias Brandt als Estragon
    Paul Herwig als Wladimir
    Oliver Kraushaar als Pozzo
    Jannik Mühlenweg als Lucky
    Roderich Gramse als Ein Junge
    Jürgen Linneweber als Ein Junge
    Philipp Haagen als Live-Musik

Weitere Vorstellungen: www.berliner-ensemble.de/inszenierung/warten-auf-godot

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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